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Junge Journalisten

Aktion zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai

FauthDas Foto zeigt die Schulung der Kamera beim Video-Workshop mit dem Medien-Starter-Kurs 2018Video-Workshop mit dem Medien-Starter-Kurs 2018

Die Pressefreiheit in Europa steht unter Druck: Die Situation für Journalisten hat sich stärker verschlechtert als anderswo. Zum Tag der Pressefreiheit hat sich die Hörfunkschule Frankfurt zusammen mit anderen Journalistenschulen für Meinungsfreiheit und unabhängigen Journalismus eingesetzt.

FauthDas Foto zeigt die Kamera-Einführung mit Steffen Edlinger, Jungjournalist im Medien-Starter-KursKamera-Einführung mit Steffen Edlinger, Jungjournalist

Die Pressefreiheit hat sich dort am stärksten verschlechtert, wo man es eigentlich gar nicht glauben mag: in Europa. Journalisten seien zunehmend medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker ausgesetzt, kritisiert die Journalistenorganisation „Reporter ohne Grenzen“. Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai appellieren Journalisten und Medienmacher an die Politik, sich für Meinungsfreiheit und unabhängige journalistische Berichterstattung einzusetzen. „Presse- und Meinungsfreiheit sind wie die Gesundheit: Erst wenn sie uns fehlt, merken wir, wie wichtig sie für uns alle ist“ – er klärt Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt.

Aktion der Medien-Starter – Junge Journalisten für Pressefreiheit

Deshalb haben junge Journalisten aus der Hörfunkschule Frankfurt am Tag der Pressefreiheit auf die Situation von Journalisten aufmerksam gemacht. „Gerade wir in Deutschland, die im Press Freedom Index von „Reporter ohne Grenzen“ so positiv eingestuft werden, sollten uns doch dafür einsetzen, dass die Pressefreiheit endlich weltweit als humanitäres Gut angesehen wird“ fordert Steffen Edlinger, junger Journalist und zurzeit Teil der Medien-Starter in der Hörfunkschule Frankfurt, die hier zwei Jahre lang Grundlagen des journalistischen Arbeitens vermittelt bekommen.Deshalb haben die jungen Journalisten den Tag der Pressefreiheit für eine Social-Media-Aktion genutzt, deren Ergebnisse auf den Social-Media-Kanälen der Hörfunkschule zu sehen sind, um sich für unabhängige und freie Berichterstattung einzusetzen.

In Europa geht es für die Pressefreiheit abwärts

Europa schneidet im Press Freedom Index von „Reporter ohne Grenzen“ in diesem Jahr besonders schlecht ab: Am stärksten hat sich die Situation im EU-Land Malta verschlechtert. Hier habe der Mord an der Bloggerin Daphne Caruana Galizia gezeigt, wie eng das Geflecht von Politik, Justiz und Wirtschaft sei. Abwärts im Index ging es auch für Tschechien und die Slowakei. In beiden EU-Ländern kontrollierten Oligarchen weite Teile der Medien. In Ungarn und Polen hätten demokratisch gewählte Staats- und Regierungschefs den öffentlichen und staatlichen Rundfunk unter ihre Kontrolle gebracht, heißt es im Bericht von „Reporter ohne Grenzen“. Die jungen Journalisten aus der Hörfunkschule sehen deshalb die Pressefreiheit gefährdet: „Ein offenes Ohr für meine Mitmenschen haben, Dinge und Missstände sichtbar machen und an die Öffentlichkeit tragen. Das ist für mich Journalismus“ – so Jungjournalist Steffen Edlinger.

Video-Statements für die Pressefreiheit

Zum Tag der Pressefreiheit am 3. Mai wollten die Medien-Starter der Hörfunkschule Frankfurt deshalb für den Erhalt der Pressefreiheit eintreten. Im Rahmen eines Workshop-Wochenendes zu Social-Media, Video und Mobile-Reporting produzierten die jungen Journalisten kurze Video-Statements, die auf die Bedeutung der Pressefreiheit aufmerksam machen sollen.

Medien-Starter ist ein Ausbildungsprogramm für junge Journalisten neben Schule oder Uni. Es bietet Grundlagen und Einblicke in den Multimedia- und TV-Journalismus, sowie in die Arbeit beim Radio. „Von Profis zu lernen und mit ihnen im Gespräch zu sein, das macht richtig Spaß und hilft, mich in der Welt des Journalismus zurecht zu finden“ – so Medien-Starter Steffen Edlinger über die Ausbildung. Der journalistische Beruf ist lange nicht mehr so attraktiv wie früher, die Bezahlung wird schlechter. Deshalb ist es für die Hörfunkschule Frankfurt wichtig, journalistischen Nachwuchs zu fördern, denn jeder junge Mensch hat ein Recht auf eine gute Ausbildung. „Nur so wird er selbst diese Werte in andere Redaktionen tragen und für qualitativ hochwertigen Journalismus und eine gute Journalistenausbildung eintreten“ ist Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule überzeugt.

Journalistische Ausbildung als Teil der Evangelischen Publizistik

Die Arbeit der Hörfunkschule Frankfurt ist Teil des Medienhauses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Evangelische Kirche setzt sich seit der Nachkriegszeit für eine unabhängige Publizistik und freies journalistisches Arbeiten ein. Im Medienhaus finden sich neben der Hörfunkschule Frankfurt eine Multimedia- und eine Print-Redaktion, der epd Mitte, sowie Arbeitsbereiche für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – sie alle arbeiten unter dem Dach der Evangelischen Publizistik. 

Tag der Pressefreiheit am 3. Mai

Der Welttag der Pressefreiheit ist auf Vorschlag der UNESCO im Jahr 1993 ausgerufen worden. Damals hatte die die UN-Generalversammlung den3. Mai zum internationalen Tag für die freie Presse gemacht, verbunden mit der klaren Forderung, dass jeder Journalist überall auf der Welt das Recht haben muss, frei und ohne Angst berichten zu können. Eine Beschränkung der Pressefreiheit sei immer auch eine Beschränkung der Demokratie, so die die UN-Generalversammlung.

Hintergrund Tag der Pressefreiheit:
Der 3. Mai geht auf die "Erklärung von Windhoek" zurück, die 1991 mit dem Ziel, eine unabhängige und pluralistische Presse zu fördern, in Windhoek, Namibia, verabschiedet wurde. Der Tag der Pressefreiheit soll auf diese Weise an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt erinnern.

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