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Videokonferenz am 26. Mai

Die "neue Normalität" im Journalismus?

Das #Corona-Virus hat das Land infiziert: zuerst die Menschen, dann die Medien und die Wirtschaft. Beides ist schlecht für den Journalismus – denn ohne Werbung weniger Einnahmen, weniger Qualitätsjournalismus. Wir fragen auf unserer Videokonferenz unter anderem den hr-Moderator Mathias Münch: Wie geht es in den Redaktionen weiter? Wie sieht die „neue Normalität“ aus?

(v.l.n.r.): Ben Knabe/hr; Yasmine Schüßler; Götz Richter; Privat; To Kühne; Hermann Bredehorst/Brot für die Welt; Privat

„Live-Streams sind der neue Infostand. Mit der Corona-Krise ist die politische Kommunikation ins 21. Jahrhundert katapultiert worden“, sagt Nadja Jung, stellvertretende Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Fraktion im Bundestag. Jung wird auf der nächsten #Corona-Videokonferenz der Hörfunkschule Frankfurt zu Gast sein. Dort hat sie als radio-starterin ihre ersten Schritte im Journalismus gemacht und dann die Seite des Schreibtischs gewechselt. Sie sieht die Krise als Chance für die Digitalisierung. 

Der Fernseh- und Radiomoderator Mathias Münch sieht das ähnlich: „In der Krise wurden vielfach schlankere Produktionsmethoden und Home-Office eingeführt. Vieles davon wird bleiben.“ Münch ist Moderator beim Hessischen Rundfunk und einer der Paten der Hörfunkschule Frankfurt, die sich für den journalistischen Nachwuchs stark machen. Seine Kollegin Julia Montag wünscht sich trotzdem, dass die Corona-Krise bald ein Ende findet: „Radio im Home-Office zu machen, funktioniert nicht. Ich hoffe, dass das, was Corona mit unserem Beruf macht, nicht unsere Normalität bleibt!“, so die Teamleiterin der hr3-Morningshow.

Praktikanten müssen draußen bleiben

Wird es eine „neue Normalität geben“ oder bestimmt das Virus nur vorübergehend unser Leben? Diese Fragen diskutieren wir auf der Videokonferenz mit Ehemaligen der Hörfunkschule und dem journalistischen Nachwuchs – denn der hat’s schwer in diesen Tagen: Praktika sind kaum noch zu bekommen, für viele Praktikantinnen und Praktikanten endet ihr Job mit Home-Office und Beginn der Pandemie. Stellenbesetzungen werden zurückgehalten, etliche Journalistinnen und Journalisten sind in Kurzarbeit. Und bei den Freien brechen die Themen und damit die Aufträge weg. Alisa Schmitz gehört zu den Alumni der Hörfunkschule und ist mittlerweile Redaktionsvolontärin beim hr. Wie wirkt sich Corona auf ihre Ausbildung aus? Klappt ein Volontariat aus dem Home-Office und was passiert mit ausgefallenen Schulungen? Das wird Alisa berichten.

Journalisten sind ein wichtiger sozialer Kitt

„Journalisten dürfen, können – nein: müssen nun zeigen, was sie können. Als Fakten-Checker, wenn auf Facebook und WhatsApp Falschnachrichten in Elterngruppen geteilt werden. Als Lotsen in der kommunalen Welt, wenn es darum geht, Fragen des Alltags zu sortieren. Als Ansprechpartner für die Nöte der Menschen – die im Zweifel Hilfesuchende mit Hilfsangeboten in Kontakt bringen“, betont Mika Beuster, Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) sowie Landesverband Hessen. Beuster ist auf der Videokonferenz als Experte zu Gast, der die journalistische Landschaft als Ganze im Blick hat. Er ist zugleich Reporterchef von Weilburger Tageblatt und Usinger Anzeiger. Wenn aktuell Menschen zu so genannten „Hygienedemos“ auf die Straße gehen und Verschwörungstheorien zitieren, dann ist der Journalismus besonders gefordert. Beuster weiter: „Journalisten transportieren wichtige Botschaften, geben Sicherheit im Informationschaos. Sie sind ein wichtiger sozialer Kitt, der in Krisenzeiten dazu beiträgt, die Gesellschaft zusammenzuhalten.“

Auch PR und Öffentlichkeitsarbeit sind Thema

Mit zwei weiteren Alumni der Hörfunkschule Frankfurt wagen wir den Blick über den Tellerrand: Christian Krull ist Group Account Director bei der Werbe- und Marketingagentur BBDO Berlin. Er wird berichten, wie Corona seinen Job bestimmt - und wie er die neue Normalität einschätzt. Kristine Arndt war radio-starterin. Heute arbeitet sie als Chefin vom Dienst digital Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Sie erzählt, wie ihre neue Normalität mit Corona aussieht und gibt einen Ausblick, wie es wohl nach der Krise aussehen könnte.

Eine Anmeldung zur Konferenz ist nicht mehr möglich.

 

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