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Journalistenschule Berlin

aer-Redaktionen unterstützen Journalistenschule

EJS BerlinAusbildung in der Evangelischen JournalistenschuleAusbildung in der Evangelischen Journalistenschule als Video-Reporter

Die großen Kirchenredaktionen und Agenturen für das Privatradio setzen sich für den Erhalt der Evangelischen Journalistenschule (EJS) in Berlin ein. In einen Appell hat sich ihr Dachverband, die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Rundfunk (aer), an den Rat der EKD gewandt. Der Journalistenschule droht das Aus - der Grund sind Sparmaßnahmen.

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"Es wäre mehr als fahrlässig und überaus kurzsichtig, die EJS als wichtige Nabelschnur hinein in die Welt der angehenden Medien- und Meinungsmacher unwiederbringlich zu kappen." erklärt die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Rundfunk (aer) e.V. in ihrem Appell an den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die aer vertritt die meisten Kirchenredaktionen für das private Radio in Deutschland. Damit unterstützt die aer die Initiative EJS retten!, die sich für den Erhalt der Schule in Berlin einsetzt.

"Wir erleben täglich im privaten Radio, wie wichtig es ist, Menschen außerhalb der Kirchlichen Filter-Bubble zu erreichen," erklärt Chefredakteur Andreas Fauth und Leiter der Hörfunkschule, "mit der Ausbildung von journalistischem Nachwuchs wirkt die Journalistenschule in Berlin in Redaktionen hinein, in denen die evangelische Kirche publizistisch sonst kaum noch eine Rolle spielen würde." Fauth hatte bereits in seinem Kommentar auf dieser Seite eine drohende Schließung der Evangelischen Journalistenschule in Berlin deutlich kritisiert. In einem Appell hatte sich die Hörfunkschule zusammen mit 16 weiteren Journalistenschulen und Akademien ebenfalls für den Erhalt der EJS ausgesprochen.

aer sieht drohende EJS-Schließung mit Sorge und Bedauern

Nun haben sich auch der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Rundfunk, aer, dem Dachverband der evangelischen Privatfunkredaktionen in Deutschland, und die unten aufgeführten Redaktionen für den Fortbestand der EJS geäußert. Hier der Brief an den Rat der EKD im Wortlaut.

Dringende Bitte um Erhalt der Evangelischen Journalistenschule, EJS

Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender Dr. Bedford-Strohm,
sehr geehrte Frau Synodalpräses Dr. Schwaetzer,
sehr geehrte Damen und Herren im Rat der EKD,
liebe Schwestern und Brüder,

als Vorstand der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Rundfunk, aer, dem Dachverband der evangelischen Privatfunkredaktionen in Deutschland, und als die hier aufgeführten Redaktionen unserer Arbeitsgemeinschaft, haben wir mit großer Sorge und Bedauern zur Kenntnis genommen, dass die Zukunft der Evangelischen Journalistenschule (EJS) in Berlin möglicherweise zur Disposition steht.    

In Trägerschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) hat sich die Evangelische Journalistenschule seit ihrem Bestehen zu einem weithin anerkannten Ausbildungsgaranten von Qualitätsjournalismus ganz im Sinne der evangelischen Publizistik Robert Geisendörfers entwickelt.

Die Journalistenschule, das Gemeinschaftswerk und allen voran ihr Direktor Jörg Bollmann haben damit einen wertvollen Nährboden für evangelisch geprägte, christliche Ethik im Journalismus geschaffen. Zu würdigen ist ebenfalls der Leiter der EJS, Oscar Tiefenthal, der mit seinem Team diese prägende Arbeit leistet und dem viele Redaktionen von uns in der praktischen Arbeit kollegial verbunden sind. 

Die Evangelische Journalistenschule leistet mit einem vergleichsweise kleinen Jahresetat von 500.000 Euro einen unersetzbaren und effektiven Dienst auch in die säkulare Publizistik hinein. Ihre Absolventinnen und Absolventen tragen die christliche Ethik und ebenso die Kenntnis kirchlicher Themen und kirchlichen Engagements an die Newsdesks der Redaktionen. Somit erreichen sie eine Öffentlichkeit, die immer kirchenferner wird, wie unsere kircheneigenen Prognosen zeigen.

Es wäre daher mehr als fahrlässig und überaus kurzsichtig, die EJS als wichtige Nabelschnur hinein in die Welt der angehenden Medien- und Meinungsmacher unwiederbringlich zu kappen. 

Sehr geehrte Frau Dr. Schwaetzer, wir haben sehr dankbar zur Kenntnis genommen, dass Sie den Absolventen des 12. Jahrgangs der EJS ins Stammbuch geschrieben haben: „Eine funktionierende Demokratie braucht couragierten Journalismus“. Wir sind überzeugt, dass die Evangelische Journalistenschule dazu einen wichtigen Beitrag leistet und bitten alle Mitglieder des Rates, die EJS genau in diesem Sinne zu erhalten und alle Optionen dafür zu prüfen.

Mit den besten Segenswünschen für Ihre Beratungen

Der Vorstand der aer:

Andreas Odrich, ERF Medien, Wetzlar
Andreas Fauth, Medienhaus der EKHN
Tobias Glawion, Ev. Medienhaus Stuttgart

Und diese Mitgliedsredaktionen der aer:

Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen, Katharina Hagen
Privatfunkredaktion des Evangelischen Medienhauses Leipzig GmbH, Friederike Ursprung
medio-Radioredaktionen Frankfurt am Main und Kassel im Medienhaus der EKKW, Siegfried Krückeberg
Ev. Rundfunkreferat NRW / Redaktion PEP, Düsseldorf, Dipl.Journ. Manfred Rütten
Evangelischer Rundfunkdienst Baden, ERD, Redaktionsleiter Hörfunk, Christian Besau

 

 

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