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Schwerpunkt: Multimedia und Digitales Arbeiten

Berufsinfotag mit Hörfunkschule und hr am 28. April

Steffen Edlinger

Vom YouTube-Channel bis zu „Instagram-Live“: Journalismus ist längst nicht mehr nur Print, Radio und Fernsehen. Das bietet für die digitale Generation jede Menge Chancen. Warum es für die Medienmacher von morgen aber auch wichtig ist, das journalistische Handwerk zu beherrschen – darum geht es beim Berufsinfotag „Volo statt Yolo“ am 28. April.

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Hier kannst du dich für den Berufsinformationstag anmelden.

Die Hörfunkschule Frankfurt und der Hessische Rundfunk legen den Schwerpunkt in diesem Jahr auf Multimedia und digitales Arbeiten – unter anderem durch einen Redaktionsbesuch bei funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Die Teilnehmenden des Berufsinformationstags bekommen somit einen Einblick in noch zwei recht junge Abteilungen des Hessischen Rundfunks: funk erstellt neue digitale Formate für 14- bis 29-Jährige. Das „Creative Basement Online“, kurz CBO, kümmert sich beim hr darum, wie Bewegtbilder in Online-Formate umgesetzt werden können. Neben dem Redaktionsbesuch stehen die Leiter beider Abteilungen Rede und Antwort: Wie sehen die journalistischen Jobs der Zukunft aus und welche Anforderungen warten auf die Medienmacher von Morgen?

Bewerber müssen fit sein in Social Media

Johan Helmer Hein, funk-Redaktionsleiter beim hr, sagt: „Wir brauchen Leute, die nicht nur die journalistischen Standards kennen, sondern sich auch auf den Drittplattformen wie YouTube, Insta und Snapchat auskennen. Deswegen sollten Bewerber fit sein in Social Media.“ Er stellt beim Berufsinformationstag aber nicht nur die Arbeit in der Redaktion vor. „Ich freue mich darauf, Kontakte zu knüpfen. Wir bieten Hospitanzen an und vielleicht passt manch ein Teilnehmer gut zu unserem Profil.“

Gute Chancen für Berufseinsteiger

Journalisten haben durch das Internet eine große Konkurrenz bekommen: Influcener, Blogger, Meinungsmacher - sie alle können ohne großes technisches Equipment Videos, Texte und mehr veröffentlichen. Und teilweise erreichen sie so große Reichweiten. Warum also überhaupt Journalismus? Warum das Handwerk lernen? „In der Branche ist ein großer Umbruch bemerkbar“, erklärt Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt. „Wurden Medienunternehmen vor Jahren noch von Bewerbern überrannt, so müssen sie heute gezielt um den Nachwuchs werben.“

Wichtig: eine fundierte journalistische Ausbildung

Das bietet eine Chance für alle, für die der Job des Journalisten reizvoll ist. Für alle, die sich eine Karriere beim Radio, Fernsehen, bei der Zeitung oder Online vorstellen können. „Der Ruhm um die Online-Stars dauert oftmals nicht lang“, meint Andreas Fauth. „Heute verdienst du noch das große Geld, morgen interessieren sich deine Follower aber für den nächsten Internet-Stern. Gut ausgebildete Journalisten hingegen haben immer einen guten Marktwert.“ Heißt: Wer das journalistische Handwerk versteht und digital unterwegs ist, wird einen gut bezahlten Job finden.

Karriere-Tipps und Einblick in den Arbeitsalltag

Und wie komme ich nun am besten rein in den Journalismus? Wie komme ich an ein Volo? Volo, das steht für Volontariat, die Ausbildung in den Medienunternehmen – und die Eintrittskarte für viele, um mit Journalismus tatsächlich den Lebensunterhalt zu bestreiten. Beim Berufsinformationstag von der Hörfunkschule Frankfurt und dem Hessischen Rundfunk gibt es Karriere-Tipps von Andreas Fauth: „Praktikum, Studium, Volo-Bewerbung – wir gehen auf jeden Teilnehmer individuell ein.“ Eine aktuelle Volontärin und zwei ehemalige Volontäre des hr berichten, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und was ein Volo macht. Die Ausbildung beim Hessischen Rundfunk ist trimedial – und auch die Hörfunkschule bildet multimedial aus.

Multimedia-Journalismus in der Praxis

Wie sich Multimedia-Journalismus in der Praxis gestaltet, das erklärt Jörn von Lutzau. Er ist Videoredakteur in der Multimediaredaktion des Evangelischen Medienhaus. Die Teilnehmenden sind außerdem bei einer Redaktionskonferenz der Multimediaredaktion dabei.

Teilnahme kostenlos, aber Anmeldung erforderlich

Einen Einblick in die Praxis, individuelle Tipps von erfahrenen Medienmachern und wertvolle Kontakte – das alles bietet der Berufsinformationstag am 28. April 2020. Er richtet sich an Schüler/innen der Oberstufe sowie an Studierende aller Fachrichtungen. Die Teilnahme ist kostenlos, aber eine Anmeldung ist erforderlich. Der Tag startet um 10 Uhr in der Hörfunkschule Frankfurt im Lighttower. Ende ist gegen 17 Uhr im Hessischen Rundfunk am Dornbusch.

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