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Erlebnisbericht: Radiosiegel-Medienexkursion

Von Boulevard bis Politik

Steffen Edlinger

24 private Radiostationen in Deutschland haben das Radiosiegel 2019 erhalten – eine Auszeichnung für gute Ausbildung im privaten Rundfunk. Für die Volontäre der ausgezeichneten Sender gab es jetzt eine Medienexkursion nach Berlin. Sarah Hautsch, Volontärin bei Energy Nürnberg, hat einen „Reisebericht“ darüber geschrieben.

Wie wird man Korrespondent? Wie besteht ein Sender auf Berlins hart umkämpftem Radiomarkt? Und: Wie entsteht die Bild-Zeitung? Diese und viele weitere Fragen wurden bei der Radiosiegel-Medienexkursion 2020 beantwortet. Für uns 14 Radiovolontäre aus ganz Deutschland ging es für drei Tage in die Hauptstadt. Wir alle hatten eines gemeinsam: Wir haben im Dezember 2019 das Radiosiegel für eine gute Ausbildung in privaten Hörfunksendern gewonnen.

Radiosiegel-Volontäre live im Fernsehstudio

Schon der erste Tag in Berlin startete beeindruckend. Wir besuchten das ARD-Hauptstadtstudio – das Herz der Berichterstattung für die öffentlich-rechtlichen Radiosender. Der Blick hinter die Kulissen lohnte sich: Wir konnten sehen wie mit einem Greenscreen gearbeitet wird und im Gespräch mit einem Korrespondenten mehr über die Arbeit erfahren.

Kurz danach ging es ins Bundespresseamt, wo Oliver Moor, Referatsleiter für Kommunikation für gesellschaftspolitische Themen, über seine täglichen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit der Presse berichtete.

Am Abend machten viele von uns eine neue Erfahrung: zum ersten Mal zu Gast in einer Liveshow sein. Bei der „Abendshowkonnten wir im rbb-Studio nicht nur den Ablauf einer Liveshow beobachten, sondern waren auch als Publikumsgäste live im Fernsehen zu sehen.

Von Boulevard bis Politik: alles abgedeckt

Insgesamt waren die drei Tage komplett unterschiedlich gestaltet. Das gefiel auch Jacky Bohlender, Gewinnerin des Radiosiegels für die Station Die Neue 107.7 mit Sitz in Stuttgart: „Schön war der Einblick in die verschiedenen Ressorts, von Politik bis Boulevard war alles abgedeckt.“

Denn nachdem sich am ersten Tag alles um das Fernsehen und die Politik gedreht hatte, bekamen wir am zweiten Tag im Axel Springer Verlag einen Einblick in die Redaktionsabläufe bei der Bild-Zeitung. Patrick Markowski, Leitender CvD, war offen für unsere Fragen, zeigte uns, wie die „Bild“ entsteht und welche Zukunftspläne es gibt, z.B. mehr Livevideos im Internet zu zeigen.

Wie man im hart umkämpften Radiomarkt Berlin als Sender heraussticht, erklärte uns Markus Poppe bei 94.3 rs2. Dieser Besuch war für uns als Radionachwuchs besonders aufschlussreich – auch Lara Grillmayer, Gewinnerin des Radiosiegels für das Garmisch-Partenkirchener Radio Oberland, äußerte sich begeistert: „Wir machen alle Radio, deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es für uns langweilig werden könnte. Aber ganz im Gegenteil!“

Innovatives Journalismus-Projekt auf einem Redaktionsschiff

Wie spannend es ist, eine ganz neue Art des Journalismus auszuprobieren, zeigte uns das erste Redaktionsschiff in Deutschland: Die „Pioneer One“ wird ab 9. Mai durch das Regierungsviertel schippern und regelmäßig Podcast-Gäste einladen. Abends dient das Schiff als Eventlocation.

„Ich finde es mega spannend und mutig, als gestandene Journalisten den Arbeitgeber nach vielen Jahren zu verlassen und etwas ganz Neues aufzubauen“, reagierte Florian Joswig, Gewinner des Radiosiegels für Radio 91.2, auf diese innovative Idee.

Neben den exklusiven Einblicken in die Medienhäuser stand am letzten Tag ein Besuch beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV) auf dem Programm. Hier empfing uns Michael Klehm, der offen für unsere Fragen war. Er erzählte nicht nur über die Arbeit des DJV, sondern klärte uns auch über unsere Rechte als Volontäre auf.

Das Beste: Austauschen und Kontakte knüpfen

Die Berlin-Exkursion bot uns Volontären auch die fantastische Möglichkeit, die Sender der jeweils anderen kennenzulernen. So auch Lisa Staufert, Gewinnerin des Radiosiegels für Radio Gong 96.3 in München: „Am besten fand ich den Austausch untereinander. Durch die Gruppe von 14 Volontären konnte man mit jedem sprechen. Wir kennen uns jetzt alle, haben Kontakte knüpfen können und wissen nun, wie es in den anderen Stationen abläuft.“

Wir haben – dank unseres Betreuers Andreas Fauth – also nicht nur Berlin besser kennengelernt, sondern neben den verschiedenen Medienhäusern auch uns selbst!

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