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Neues Workshop-Programm fürs zweite Halbjahr

Von Moderation über Podcast bis zum eigenen Videoblog

Sarah Maxen

Was macht einen erfolgreichen Podcast aus? Von der ersten Idee bis zum eigenen Videoblog und das 1x1 zum Handy-Video drehen, schneiden und veröffentlichen: Multimedia und crossmedial arbeiten, neue Trends entdecken und Radio-Grundlagen vertiefen: Die Hörfunkschule Frankfurt bietet mit ihrem Programm fürs zweiten Halbjahr ein vielfältiges Angebot für Anfänger und Fortgeschrittene.

Videoblogs und Podcasts trenden derzeit: spannend zum Ansehen und Hören, spannend aber auch in der Produktion, weil sie eben nicht nur einfach Video und Audio auf Abruf sind. Mit Vassili Golod und Jan Kawelke holt sich die Hörfunkschule zwei erfahrene Podcaster an Bord. „Machiavelli – Der Podcast über Rap und Politik“ war unter anderem nominiert für den Deutschen Podcast Preis 2020 in der Kategorie „Bestes Talk Team“. Vassili ist Autor und Reporter im ARD-Studio in London, Jan moderiert die Musiksendung Soundcheck bei WDR Cosmo. In ihrem Workshop „Podcasting“ am 05. September gehen beide auf die Eigenschaften von Podcasts ein. Es geht um Cover, Artwork sowie Zweit- und Drittplattformen – und eben um die erfolgreiche Formatstrategie.

Wie wirke ich vor der Kamera?

Im Workshop „Videoblog: Format, Content, Präsentation“ beschreibt Colin Mahnke den Weg von der ersten Idee bis zum eigenen Videoblog. Am 21. November geht es um Format und Präsentation, aber auch darum, wie du deine Themen auf den Punkt bringst und wie du vor der Kamera wirkst. Colin ist Redakteur und Reporter bei Hit Radio FFH, Stadionmoderator des SV Darmstadt 98 und mit „Lilien Inside“ seit sechs Jahren erfolgreicher Videoblogger.

Ein Kurs speziell für Volontäre

Gute O-Töne sind das eine, kreative Ideen für die Themenumsetzung und multimediale Möglichkeiten sind das andere. Wie Du beides in den Redaktionsalltag einbringst, vermittelt der Volontärskurs im Oktober „Zwischen Boulevard und investigativer Recherche – Radio für die Masse“. Er richtet sich an Radiomacher in privaten Lokalradios und kleinen Redaktionen.

Nachwuchsjournalisten müssen wieder für sich werben

Mit den Workshops der Hörfunkschule kannst du dich breit aufstellen: Neben den grundlegenden Workshops kannst du über den Tellerrand hinaus schauen und zeigen: Ich kann noch mehr. Das ist im Journalismus schon immer wichtig. In Zeiten wie diesen aber noch wichtiger. Denn wie schnell kann sich alles ändern: Waren junge Nachwuchsjournalisten bis vor wenigen Wochen noch in der komfortablen Lage, dass Medienunternehmen auf der Suche nach Nachwuchs waren – so stehen jetzt viele vor einer ungewissen Lage: Wie entwickelt sich die Wirtschaft? Wie lang ist die Durststrecke mit geringeren Einnahmen? Können wir jetzt überhaupt neue Mitarbeiter einstellen? Nachwuchsjournalisten müssen deshalb wieder etwas mehr für sich werben: Warum sollte das Medienunternehmen gerade mich einstellen?

Crashkurs für Anfänger

Die Hörfunkschule Frankfurt hilft dir bei deinem Start in den Journalismus – macht dich fit für Praktikum und Volontariat, für den Einstieg in den Medienberuf. Für Anfänger gibt es den zweitägigen Crashkurs „Start ins Radio – fit für die Medien“ am 20./21. November. Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt, und Sarah Maxen, Nachrichtenredakteurin bei Hit Radio FFH, bietet einen Einblick ins Radiomachen – mit etwas Theorie und viel Praxis. So produzieren die Teilnehmenden im Rahmen des Workshops eine eigene einstündige Radiosendung. Den Workshop gibt es zum Sonderpreis von 80 Euro. Schüler und Studenten zahlen nur die Hälfte.

Wie kommt die Musik ins Radio?

Musik ist nicht nur für die Radiohörer sehr wichtig, sondern auch für die Sender: Welche Songs es auf die Antenne schaffen, ist eine Wissenschaft für sich. Der freie Radiojournalist und Trainer Andreas Ryll gibt in „Musikmoderation, Ramptalk und der beste Mixam 04. Juli einen Einblick in diese Welt: Wie wird die Musik im Radio eingesetzt und geplant? Wie funktionieren Rotationen? Außerdem geht es um die Grundlagen des Formatradios und um Musikmoderation sowie Teasing. Musik und Themen passen – jetzt muss der Moderator nur noch beides richtig rüber bringen. Wie das klappt, erklärt Alexander Küper, Moderator bei Antenne Thüringen, am 11. Juli in „Gefühl im Radio – richtig fahren lernen“.

Moderieren und sprechen am Mikrofon

Für angehende Moderatoren empfehlen sich auch die Workshops „Moderation 1 im Selbstfahrerstudio“ am 12. Dezember und „Radiomoderation: Hinhörer, Persönlichkeit & eigene Stimme“ am 10. Oktober. Ganz intensives Coaching gibt es am 12. Juli mit der Sprechtrainerin Ria Raphael: Im „EinzeltrainingSprechen für Radio und TV“ nimmt sie sich Zeit: eine Stunde nur für dich.

Als Multimedia-Reporter unterwegs

Nur Radio oder nur Fernsehen kann heute kein Journalist mehr machen – online will immer auch bedient werden. Kurze Videos für Instagram und Facebook gehören für Radio-Reporter mittlerweile zum Standard dazu. Die Hörfunkschule Frankfurt macht dich für den Einsatz als Multimedia-Reporter: „Videos mit dem Smartphone – das 1x1 zum Handy-Video drehen, schneiden und veröffentlichen“ gibt es am 28. November und am 26. September ist der Workshop „Mobile Reporting: Schnell und crossmedial – mit dem Smartphone auf Sendung“.

Digitales Produktionsstudio, kleine Gruppen und faire Preise

Die Workshops der Hörfunkschule sind in den modernen Räumen mit digitalem Produktionsstudio im Evangelischen Medienhaus im Lighttower in Frankfurt. Unsere Gruppen sind klein, damit sind die Workshops intensiv. Außerdem bieten wir faire Preise. Schüler und Studenten zahlen in der Regel nur die Hälfte. Und auch Volontäre bekommen einen Vorteilspreis: Sie zahlen 25 Prozent weniger.

Hier gibt es alle Workshops auf einen Blick.

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