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Das erwartet uns 2020

„Wir müssen Qualitätsjournalismus in die sozialen Netzwerke bringen“

Collage: Steffen Edlinger

Wir brauchen junge, gut ausgebildete Medienmacher. Das sagt Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt. Eine der Aufgaben für 2020 ist es deswegen, den Qualitätsjournalismus nicht nur in den klassischen Medien zu vermitteln, sondern auch in den sozialen Netzwerken. Die Hörfunkschule Frankfurt stellt sich der Aufgabe mit einem Ideen-Startup und mit neuen Workshops wie „Podcasting“.

Nicole KohlheppAndreas Fauth

Der Jahresrückblick aus Sicht der Hörfunkschule Frankfurt: Wir haben viele neue junge Journalisten kennen gelernt. Wir haben mit Freude gesehen, wie unser radio-starter-Jahrgang 2018/19 sich entwickelt und dazu gelernt hat. Wir haben 15 neue medien-starter begrüßt. Wir hatten eine super Sommerakademie mit einem Teilnehmer-Rekord. Wir haben mit dem Hinhörer einen Hörfunkpreis für Nachwuchsjournalisten an zwei junge, tolle Radiomacher verliehen. Wir hatten viele Workshops – mit vielen engagierten Teilnehmern und Referenten.

Auch 2020 ist Qualitätsjournalismus wichtig - aber nicht mehr nur in den klassischen Medien

Aber wir wollen nicht nur zurück blicken, wir wollen nach vorne schauen: Was bringt uns 2020? Das fragen wir Andreas Fauth, Leiter der Hörfunkschule Frankfurt.

Was sind die Herausforderungen für die Hörfunkschule Frankfurt?

Andreas Fauth: „Die Hörfunkschule Frankfurt unterliegt gleich mehreren Herausforderungen: Wir müssen zunehmend für Journalismus werben, denn immer weniger Leute haben Spaß an Radio, TV oder Multimedia-Journalismus. Das kann auch daran liegen, dass sich im digitalen Umfeld Medien wandeln: Digitale Formate für Insta, TikTok oder YouTube werden wichtiger, wir müssen den Qualitätsjournalismus in die sozialen Netzwerke bringen. Deshalb experimentieren wir 2020 mit unserem Ideen-Startup: Wir suchen Ideen für neue Formate und wollen mit jungen Journalistinnen und Journalisten diese Formate gemeinsam produzieren.“

Ziel: Junge Menschen hervorragend ausbilden

Wie steht es mit den jungen Journalisten, vor welchen Herausforderungen stehen die?

Andreas Fauth: „Den jungen Medienmacherinnen und Machern steht ein spannendes und gutes Jahr 2020 bevor: Bewerberinnen und Bewerber auf Volos werden weniger, damit steigen die eigenen Chancen auf einen Job im Journalismus. Umgekehrt lässt sich mit gutem Journalismus immer weniger Geld verdienen. Ziel der Hörfunkschule ist es also, junge Menschen hervorragend auszubilden, damit sie später nicht in prekären Jobs im Journalismus landen.“

Die Hörfunkschule Frankfurt bietet neben den Workshops viele praxisbezogene Projekte – auf was freust du dich da am meisten?

Andreas Fauth: „Ich freue mich besonders auf unsere Sommerakademie, denn hier lerne ich Workshop für Workshop neue junge interessierte Menschen kennen, die in den Journalismus starten wollen. Und ich freue mich, dass das alte Medium Radio immer noch so gut ankommt. Schöner Nebeneffekt: Mit unserem UKW-Sender auf dem Dach haben wir vom Lighttower aus neuerdings eine tolle Reichweite – vom Taunus bis weit hinter Neu-Isenburg. Das heißt, LUX Radio, das Radioprogramm der Sommerakademie, können noch mehr Leute übers Radio hören.“

Gibt es denn sonst neue Projekte oder neue Angebote?

Andreas Fauth: „Immer mehr Alumni von uns machen jetzt Workshops und treten in unserem Programm als Journalisten auf. Besonders freue ich mich da auf „Podcasting“ mit unserem ehemaligen radio-starter Vassili Golod, der nach seinem WDR-Volo erfolgreicher Podcaster geworden ist: Zusammen mit Jan Kawelke hat er “Machiavelli - Der Podcast über Rap & Politik” entwickelt und wird unseren jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen, worauf sie beim Podcast achten müssen.“

Guter Vorsatz: einen Workshop in der Hörfunkschule machen

Das komplette Workshop-Programm gibt es hier. Weitere Highlights sind zum Beispiel der Workshop von Constanze Angermann „Live-Reporter/in vor der Kamera“. Constanze Angermann war 25 Jahre beim Hessischen Rundfunk und ist jetzt Geschäftsführerin von Special Olympics Hessen. Weiterhin ist sie als Journalistin, Medien-Trainerin und Coach tätig. Und auch der Trainingsworkshop „Das kontroverse Interview“ mit Referent Martin Klostermann ist empfehlenswert. Er liefert Theorie, aber auch einen hohen Praxis-Anteil: So gibt es beispielsweise echte Interviewpartner, an denen das Gelernte ausprobiert werden kann.

Ausprobieren und machen – aber mit fachkundiger Anleitung. Der Hörfunkschule Frankfurt ist eine qualitative Ausbildung sehr wichtig. Nur so schaffen es die ehemaligen Teilnehmer erfolgreich in den Medien unter zu kommen und mit dem Job auch Geld zu verdienen.

Wer also gegen Jahresende als junger Journalist noch einen gutem Vorsatz fürs neue Jahr braucht: Wie wäre es mit: einen Workshop in der Hörfunkschule Frankfurt machen?

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